Wenn es Abend wird in der Marktkirche Hannover…

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Bandgottesdienste Überall

Ein Abendgottesdienst der besonderen Art fand am Sonntag in der Marktkirche statt: Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit dem Popkantor in der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers Til von Dombois und seiner „Popkantor Band“.

Das Thema Solidarität mit der Geschichte von Maria und Martha wurde umrahmt von modernen Klängen aus dem Popkantor Songbook (einer Sammlung von 37 aktuellen Liedern, geschrieben von jungen Autorinnen/Autoren und Künstlerinnen/Künstlern).

Auch bekannte Songs wie „Da berühren sich Himmel und Erde“ oder „Vergiss es nie“ wurden gut mitsingbar mit Jan Jurat an der E-Gitarre, Alex Veth an den Drums und Anni Grosser an den Vocals neben dem Popkantor begleitet. Ein Merkmal der Reihe „Band-Gottesdienste Überall“ mit 40 Gottesdiensten von Sommer 2016 bis Sommer 2017 ist das Licht-Design, das die abendliche Marktkirche schön illuminierte und dem Gottesdienst einen ungewohnten Charakter verlieh.

Das Popkantor Projekt begann 2012 und hat die popularmusikalische Weiterentwicklung von kirchlicher Musik in der Landeskirche zum Ziel. Das geschieht zukünftig sowohl im Laienbereich als auch im professionellen Bandbereich. Gottesdienst- und Gemeindearbeit soll intensiviert werden, im Idealfalle regional vor Ort.

Til von Dombois arbeitet hier eng mit dem Netzwerk Popularmusik net.p und dem Michaeliskloster Hildesheim zusammen und verrät: „Gut gemachte Bandgottesdienste sind nur ein kleiner Teil der wichtigen Aufgaben, die auf uns alle in Zukunft zukommen. Qualität in Popmusik ist ein wichtiger Schlüssel und ein ganz wichtiges Thema für die kommenden Jahre. Wir erleben mit der Popkantor Band viele gute und teilweise euphorische Reaktionen aus allen Altersschichten. Nicht nur das bestärkt mich darin, dass wir genau diesen Weg weitergehen sollten. Ich gebe allen Kritikern von Populärer Musik in Kirche auch zu bedenken: Popmusik kann für Musik begeistern und Türen auch zur klassischen Kirchenmusik öffnen, Ängste und Vorurteile abbauen. Ich denke das ganze deswegen in seiner kirchenmusikalischen Gesamtheit, keiner von uns möchte gute klassische musikalische Inhalte abzuschaffen. Die qualitativ hochwertige Erweiterung des musikalischen Spektrums ist aber ganz klar dran, das spüren wir, wohin wir auch kommen.“

 

 

 

 
 
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